Donnerstag, 13. Dezember 2018

TE03 - Roque del Conde & Imoque



Bei bestem Wanderwetter ging es heute von Arona (630 m) auf den Roque del Conde (1001 m) sowie die benachbarten Roque Imoque (1107 m) und Roque de los Brezos (1108 m).
Der Conde gilt als das "Wahrzeichen des Südens", da er von nahezu jedem Hotel und Strand im Südwesten der Insel zu sehen ist; entsprechend bietet sich von seinem Gipfelplateau auch ein toller Rundumblick auf die Süd- und Westküste sowie zum Teide in der Inselmitte.

Auf dem Weg nach Arona gab es am Morgen vorab einen kurzen Halt am Mirador de la Centinela (an der TF-28).



Blick zum Roque del Conde







Mirador de la Centinela


... und im Dezember 2017 (siehe TF02)

Wie man beim Vergleich sieht, ist die Insel derzeit viel grüner als vor einem Jahr, als es hier im Herbst eine ungewöhnlich lange Trockenperiode gab.


Arona (siehe TF07 für Bilder vom Inneren der Kirche)


Start der Wanderung (10 Uhr)











Neben der Wandergruppe aus Osteuropa (die ich schnell hinter mir ließ) waren - wie auch schon gestern - nur relativ wenig andere Wanderer unterwegs, was ich ja immer als sehr angenehm empfinde. Und: nein, für den Aufstieg zum Conde muss man sich nicht abseilen, ich habe die beiden lediglich bei der Querung des Barranco del Reys kurz beobachtet.







Costa Adeje mit Los Cristianos (links)


Blick von Los Cristianos zum Conde (aus 2017, siehe TF06)







Nach 1:10 h, von denen die letzten 15 min am steilsten sind, erreicht man das Hochplateau des Conde und kann die Aussicht in alle Richtungen genießen.


Costa Adeje


Im Hintergrund: La Gomera



Adeje



Blick zum Teide


Barranco del Rey


Arona






Gipfel des Conde (links der Einstieg für den Abstieg)


Blick zum nächsten Ziel: der spitze Roque Imoque

Die meisten Wanderer gehen nach dem Aufstieg den gleichen Weg wieder zurück nach Arona - es gibt jedoch auch einen alternativen Weg, der allerdings einige größere Felsstufen beinhaltet und teilweise etwas ausgesetzt ist, so dass man unbedingt trittsicher und schwindelfrei sein sollte - und die meisten diese Route daher meiden.















Nach dem Abstieg zur Degollada de los Frailitos (758 m) biegt der Weg eigentlich rechts ab zurück nach Arona, ich bin jedoch noch weiter zu den nächsten Gipfeln gelaufen (und habe so die Wanderungen 35 und 36 aus dem Rother Wanderführer (2016) miteinander kombiniert).
















Vom (zweiten) runden Dreschplatz (980 m) kann man in 15 min zum Gipfel des Roque Imoque (1107 m) aufsteigen, allerdings ist der Weg unmarkiert und erfordert "am Gipfelblock Kletterei". Fast oben angekommen konnte ich jedoch keinerlei Route für die letzten ca. 30 Höhenmeter finden, die mir (gefahrlos) machbar erschien, so dass ich schließlich am Kreuz für zwei verunglückte Bergsteiger wieder umgedreht bin - manchmal muss eben auch die Vernunft über den Gipfelrausch siegen (zumal der Ausblick von ganz oben kaum anders gewesen wäre).


Blick zum gegenüberliegenden Roque de los Brezos








Roque Imoque (etwa in der Bildmitte habe ich wieder umgedreht)

Wieder unten ging es dann zum Abschluss noch auf den Roque de los Brezos (1108 m) hinauf, gleichzeitig mit mir kamen aber auch die inzwischen aufgezogenen Wolken oben an, so dass ich mir den weiteren Weg zum Nebengipfel gespart habe und lieber ein wenig den Gleitschirmfliegern am benachbarten Startplatz von oben zugesehen habe.




Roque de los Brezos

Gegen 14:45 Uhr habe ich mich dann wieder auf den Rückweg begeben, bis nach Arona sind es vom Gipfel aus am Barranco del Rey entlang gut 1:30 h.











Rückweg nach Arona

Tagsüber waren es heute übrigens 23 Grad, nachts kühlt es auf 17 ab - und ungefähr so soll es auch die nächsten 2 Wochen über bleiben, was mir sehr recht wäre.

Gefahren heute: 36 km.

Weiter zur nächsten Wanderung: TE04 - Sombrero de Chasna

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Für Neueinsteiger auf meinen Seiten gibt es hier (klicken!) einen Überblick darüber, was es hier sonst noch alles zu sehen gibt - viel Spaß beim virtuellen Verreisen!

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