Montag, 22. März 2010

IND12 - Rückreise & Fazit



Das Abenteuer Indien geht zu Ende - mit einem kleinen Umweg über Frankfurt, um mal wieder bei meinen Eltern vorbeizuschauen - und um wieder "meinen" Golf mit nach Hamburg zu nehmen (während der 3 Jahre auf Norderney brauchte ich den ja dort nicht, also war er bei meinen Eltern zwischengeparkt). Damit bin ich endlich wieder Auto-mobil in Hamburg, was für das Sommer-Ziel "Verbesserung meines Handicaps" essentiell ist, schließlich kommt man ohne Auto ja gar nicht bis zum Golfplatz ... :-)


Nach 3 h Flug: Zwischenstopp in Dubai (90 min)


Juchu, auch mein Rucksack kommt mit - 10 min vor Abflug!


Flug direkt über Bagdad


Anflug auf Frankfurt (Flugzeit ab Dubai: 6:30 h)

Das war also meine spontane Indien-Reise für lau - Ende Januar hatte ich per Zufall von einer Freundin einer Freundin von IndiaTrekStudy.com erfahren, und kaum 5 Wochen später war ich dort!

Fazit: Indien ist laut, dreckig, heiß (mit 38 Grad in Neu Delhi ca. 5 Grad wärmer als üblich im März), arm, aufdringlich, eng, hektisch, anstrengend, kitschig, unverständlich (obwohl viele Inder zwar englisch sprechen, macht ihr oft starker Akzent die Kommunikation doch häufig zum Ratespiel), an nahezu jeder Ecke riecht es ziemlich übel und ständig sind Menschen um einen herum, die (fast) alle nur an Dein Geld wollen - und trotz alledem ist es ein liebenswertes Land mit viel Herzlichkeit, einer unvergleichlichen Kultur und sehenswerten Wahrzeichen - einzigartig, atemraubend und unvergesslich!
Der ständige Trubel auf den Straßen sowie die "Gesamtsituation" war insgesamt weniger schlimm, als ich es erwartet hatte, so dass ich sicher noch mal irgendwann nach Indien fahren werde, schließlich habe ich bei meiner Reise im "Goldenen Dreieck" (Delhi - Agra - Jaipur) nur vielleicht ein Drittel der Vielfalt Indiens kennengelernt.

"Incredible !ndia", so lautet der Werbeslogan der indischen Tourismusbehörde - dem kann ich mich nur anschließen!

Wie üblich am Ende ein kurzer Überblick über meine Reisekosten: 469 € für die Flüge, 48 € für Transport vor Ort (Zug/Bus/Rikschas), 121 € für 11 Übernachtungen, 96 € für Verpflegung & Eintrittsgebühren etc., 63 € für das Visum, macht zusammen 797 €.

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Sonntag, 21. März 2010

IND11 - Delhi: Sound & Light



Letzter Tag in Delhi: ausschlafen, Postkarten schreiben, bloggen, kurzer Stadtbummel, packen - und zum Abschluss der Reise noch die Sound- & Light-Show im Red Fort, in der in 50 min die Geschichte von Delhi erzählt wird, untermalt von ein paar Sound- und Lichteffekten sowie unzähligen Mücken, die das ganze etwas unentspannt gemacht haben.


Main Bazar Road


? - man beachte den Speer in der Hand!


Ikea India ...


... mit Lieferservice! :-)


Gurudwara Bangla Sahib (Sikh Temple)



Laxmi Narayan Mandir




Lahore Gate, Red Fort







Sound-, Light- & Mücken-Show im Red Fort



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Samstag, 20. März 2010

IND10 - Qutb Minar & Lotus Temple



Heute ging es in den Süden von Delhi, zunächst zum Qutb-Minar-Komplex mit einem 72 Meter hohen Minarett aus dem 13. Jahrhundert, das als eines der ältesten Gebäude Delhis gilt. Geplant hatte ich eigentlich, mit der Metro hinzufahren, um die auch mal zu nutzen und mir das lästige Aushandeln des Rikscha-Preises zu sparen, zumal ich am Tag zuvor bereits die entsprechende Haltestelle "Qutb-Minar" auf dem Netzplan entdeckt hatte. Heute musste ich dann allerdings feststellen, dass das Plan leider der Realität etwas voraus ist, sprich bislang erst 3 der 15 Haltestellen der entsprechenden Linie fertig gestellt sind ... also ging es nur 3 Stationen per Metro, und dann doch wieder per Auto-Rikscha zum Ziel ...




















Qutb Minar

Gleich nebenan ist der Mehrauli Archaeological Park, mit ein paar weiteren (verfallenen) Gebäuden - und das beste: absolut keine Touristen und auch kaum Einheimische, eine echte Oase der Ruhe in Delhi - toll!








Mehrauli Archaeological Park

Unweit des Parks liegt noch eine weitere kleine Tempelanlage.






Dadabari Jain Temple








Impressionen aus der Umgebung ...

Anschließend ging es per Bus weiter zum Bahá'í House of Worship (Haus der Andacht), das wegen seiner Form auch Lotus Temple genannt wird.








Lotus Temple (Bahá'í House of Worship)

Am Abend dann lag noch der Nizamuddin-Komplex mit dem Grab von Sheikh Hazra Nizamuddin Aulia Dargah auf dem Weg, wo ich während einer abendlichen Zeremonie auch zufällig Daniel und Richard wieder getroffen habe.

















Nizamuddin-Komplex


Manchmal machen Tonaufnahmen mehr Sinn als bloß ein Foto

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