Montag, 6. Dezember 2021

GO18 - Fortaleza & Las Hayas



Obwohl es heute schon ab dem Morgen ziemlich bewölkt war (die Wanderungen der letzten beiden Tage in den Bergen wären heute ziemlich "aussichtslos" gewesen), habe ich an meinem letzten (vollen) Tag auf La Gomera noch 2 schöne Touren unternommen: auf die Fortaleza de Chipude sowie durch den Lorbeerwald bei Las Hayas.


Ausblick am Morgen vom Balkon








Ermita de las Nieves



Mirador Roque de Agando (siehe GO17)

Obwohl in der Mitte der Insel die Wolken ziemlich tief hingen und auch wieder ein frischer Wind blies (mit Stärke 4-5 aus Nordost, bei 11 Grad hier in etwa 1100 m Höhe), hatte ich die vage Hoffnung, dass es etwas weiter im Westen nicht mehr ganz so schlimm war ...



Blick zur Fortaleza vom Mirador de Igualero


Blick in Richtung Garajonay

Die Wolken, die über den Gipfel des Garajonay zogen, lösten sich dahinter allmählich wieder auf, genau kurz vor der Fortaleza – das mit meiner geplante Wanderung dort könnte also klappen!


Fahrt durch die Nebelwolken ...


... die jetzt scheinbar doch auch die Fortaleza erreicht haben ...


... oder doch nicht?

Aufgrund der Wettersituation bin ich so dicht wie möglich an den Berg herangefahren und habe den Aufstieg direkt in Pavón begonnen (Kurzvariante der Route 22 im Rother Wanderführer); ab hier sind es nur etwa 150 Höhenmeter bis zum Gipfelplateau, die auf einer aufwendig angelegten "Stein­treppe" in 20 min zu überwinden sind, teilweise etwas luftig-ausgesetzt, also nichts für Höhenängstliche, schon gar nicht bei dem starken Wind heute. Zeitweise erreichten die Wolken tatsächlich den Berg, aber es gab zum Glück auch ein paar sonnige Abschnitte, um die Aussicht zu genießen (insgesamt war ich mit einem kurzen Abstecher auf den Südgrat 1:15 h unterwegs).












Weg bis zum Gipfelplateau der Fortaleza de Chipude (1243 m)











Auf dem Gipfelplateau der Fortaleza mit Ausblick vom Südrand


Hinten links: Las Pilas (GO03), rechts La Mérica (GO02), dazwischen liegt das Valle Gran Rey





Kurzer Abstecher zum Südgrat



Wieder unten (mit dem Aufstiegsweg genau in der Mitte)




Chipude





Iglesia N.S. de la Candelaria, Chipude


Ermita Lomo del Pino, El Cercado






El Cercado (bekannt für seine Töpferwerkstätten)



Blick ins Valle Gran Rey (mit dem Mirador de César Manrique, siehe GO02)




Ermita de las Hayas

Am Nachmittag habe ich dann noch eine entspannte Wanderung durch den Lorbeerwald bei Las Hayas unternommen, der Teil des Garajonay-Nationalparks ist und teilweise wie ein Dschungel anmutet (Route 27 im Rother Wanderführer von 2020; 1:30 h ohne große Höhenunterschiede).



















Wanderung bei Las Hayas



Zurück in Playa de Santiago

Gefahren heute: 80 km.

*** Labels: Cesar, Pavon

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