Samstag, 25. Februar 2017

VK17 - Roluos & Banteay Kdei (u.a.)



Heute Vormittag haben wir uns die 3 Tempel der Roluos-Gruppe (beim Ort Roluos, etwa 12 km östlich von Siem Reap) angesehen: Bakong, Preah Ko und Lolei.

Für den Nachmittag habe ich mir dann ein Fahrrad gemietet (2 US$) und bin noch mal zu einigen Tempeln um Angkor Wat herum gefahren, bei denen wir gestern noch nicht waren - von ca. 13 Uhr bis 19 Uhr bin ich dabei insgesamt etwa 27 km geradelt (während Claudia Shoppen und am Pool war).


Region Angkor (mit der Roluos-Gruppe unten rechts bei "Bakong Temples")

Erster Sightseeingstop heute: die fünfstufige Tempelpyramide Bakong mit zentralem Turm, wie viele andere Anlagen hier auf einer von einem Wassergraben eingerahmten Insel erbaut (Seitenlänge ca. 200 x 230 m), umgeben von weiteren Gebäuden.






























Bakong (Besichtigung von 10:45 bis 11:25 Uhr)




Buddhistisches Kloster auf der Bakong-Insel

Nur etwa 700 m entfernt liegt die wesentlich kleinere Anlage Preah Ko, hier stehen in 2 Reihen je 3 Türme mit einigen Stuckreliefs.















Preah Ko (11:30-11:50 Uhr)

Der Tempel von Lolei (1.5 km gen Norden) ist noch kleiner, ursprünglich standen hier mal 4 Türme, wovon 2 ziemlich verfallen und die beiden anderen gerade wegen Restaurierungsarbeiten eingerüstet sind - oder, um es mit Claudias Worten zu sagen: "Ist ja alles kaputt hier!" :-)
Wie auch in Bakong ist gleich nebenan ein kleines buddhistisches Kloster, das wir uns vorab kurz angesehen haben.






Wat Lolei








Lolei (11:55-12:05 Uhr)

Unterwegs waren wir heute übrigens wieder mit dem gleichen Fahrer wie gestern (für 15 US$), der für den Nachmittag vorgeschlagen hatte, dass wir uns (mit ihm) Kampong Phluk ansehen, ein "schwimmendes Dorf" (ca. 15 km südlich von Roluos), dessen Häuser auf hohen Bambusstelzen erbaut sind; wir haben uns aber dagegen entschieden, weil dort a) noch mal zusätzlich 20 US$ Eintrittsgeld pro Person verlangt werden (was nach einhelliger Meinung diverser Reiseführer und Foren für das Gebotene stark überteuert ist), b) es trotzdem extrem touristisch (bzw. von Touristen überlaufen) und c) aufgrund der Trockenzeit aktuell ohnehin nicht soo sehenswert sein soll.

Also haben wir uns wieder zurück nach Siem Reap bringen lassen, wo es für mich nach einem kurzen Bummel durchs Stadtzentrum mit dem Fahrrad noch mal gen Norden zu den Ruinen um Angkor Wat herum ging.








Royal Gardens, Siem Reap





Angkor National Museum, Siem Reap


Straße von Siem Reap gen Angkor Wat



Südtor von Angkor Wat (Ta Pech)







Nächster Halt: Prasat Kravan, ein kleiner Tempel knapp 3 km östlich von Angkor Wat.







Prasat Kravan (13:45-13:55 Uhr)



Nicht weit entfernt liegt das Wasserreservoir Srah Srang ("Königliches Bad") mit einer hübschen Anlegestelle.


Mein Reisemobil für heute Nachmittag





Srah Srang (14:00-14:10 Uhr)

Gleich gegenüber liegt das ehemalige Kloster Banteay Kdei, das vom Aufbau her dem in der Nähe liegenden Ta Prohm ähnelt (siehe VK16), nur etwas weniger verwunschen, dafür auch mit etwas weniger Touristen.









































Banteay Kdei (14:15-15:00 Uhr)






Khmer Habitat Interpretation Center (15:05-15:10 Uhr)

Anschließend habe ich mir noch mal ausführlich Ta Prohm angesehen (15:25-16:35 Uhr) und dabei noch viele neue und schöne Motive entdeckt - die Bilder davon habe ich beim gestrigen Eintrag eingeordnet, da passen sie besser zur Überschrift und alle Bilder aus Ta Prohm sind so im selben Eintrag (siehe VK16).

Danach ging es in nordwestlicher Richtung weiter zum Pyramidentempel Ta Keo, der jedoch nicht vollendet wurde und daher eher schmucklos ist.










Ta Keo (16:45-17:05 Uhr)

Nur etwa 500 m weiter gen Westen folgen die Reste einer alten Steinbrücke sowie zwei weitere kleine Tempelbauten rechts und links der Straße (die aufgrund der sie umgebenden Bäume schon fast komplett im Schatten lagen, so dass ich hier nur noch wenige Fotos gemacht habe).





Spean Thma (17:10-17:15 Uhr)


Wasserrad in der Nähe




Thommanon (17:15-17:20 Uhr)





Chau Say Tevoda (17:25-17:30 Uhr)

Über die "Siegesallee" ging es dann durch das "Siegestor" nach Angkor Thom, wo ich mir rund um die "Terasse des Lepra-Königs" noch einige sehenswerte Reliefs angesehen habe, die ich bei unserem ersten Besuch hier vor 2 Tagen übersehen hatte (und beim entsprechenden Eintrag einsortiert habe, siehe am Ende von VK15).


Siegestor im Osten von Angkor Thom


Prasat Suor Prat (Angkor Thom)

Den krönenden Abschluss des Tages bildete dann noch eine ganz schnelle Besichtigung des Pyramidentempels Phnom Bakheng auf dem gleichnamigen Hügel, auf den ein teilweise recht steiler (knapp 900 m langer) Weg hinauf führt (zwischen Angkor Thom und Angkor Wat gelegen).
Von der obersten Terrasse des Tempels hat man einen tollen Rundumblick über die Umgebung bis hin zum Tempel von Angkor Wat, so dass dies ein beliebter Ort ist, um sich den Sonnenuntergang anzusehen - entsprechend voll ist es hier am Abend, aufgrund des begrenzten Platzes oben muss man wohl oft schon (mindestens) eine Stunde vor Sonnenuntergang hier sein, um überhaupt noch hoch gelassen zu werden.


Brücke am Südtor von Angkor Thom

Bei meiner Ankunft am Fuße des Hügels (18:10 Uhr) war die Sonne allerdings gerade schon hinter den Wolken verschwunden, so dass mich der Aufseher unten zunächst gar nicht mehr den Weg nach oben gehen lassen wollte; erst nach meinem Hinweis, dass doch laut Eintrittsticket hier offiziell bis 19 Uhr Besichtigungszeit ist und meiner Beteuerung, dass ich mich auch wirklich sehr beeilen werde, durfte ich dann doch noch fix hoch - und war zu dieser Uhrzeit definitiv der einzige, der in diese Richtung unterwegs war, während mir mehrere Hundert Touristen entgegen kamen!


Beginn des Weges zum Phnom Bakheng

Auch oben waren die Ticketkontrolleure sehr überrascht, dass um diese Uhrzeit noch jemand in den Tempel möchte statt raus, sie haben mich dann aber nach meinem Versprechen, dass ich nicht der Letzte sein werde, der wieder am Ausgang ist, doch noch rein gelassen, so dass ich flink die Stufen bis zur obersten Terrasse hoch bin und noch ein paar Schnappschüsse machen konnte, auch wenn es inzwischen schon ziemlich duster war.








Phnom Bakheng (18:10-18:35 Uhr) ...


... mit Blick nach Angkor Wat

Etwas abgehetzt, aber nach einem erlebnisreichen Tag überglücklich, ging es danach dann ganz entspannt den Weg nach unten und schließlich mit dem Rad wieder zurück nach Siem Reap.


Wieder am Fuße des Berges

Fazit nach 3 Tagen in der Angkor-Region um Siem Reap herum: die Tempelanlagen hier waren definitiv das Highlight der Reise - ohne dabei einen ganz bestimmten Tempel herausheben zu wollen: Angkor Wat, Angkor Thom, Ta Prohm, Banteay Srei, Preah Khan, Banteay Kdei ... wirklich alle waren sehr sehenswert – vor allem aber auch die Vielzahl der Tempel auf so engem Raum hier ist absolut beeindruckend und in dieser Dichte und Pracht weltweit wohl einmalig.


Mein Eintrittsticket, das sein Geld allemal wert war (Details siehe bei VK15)

In unseren 3 Tagen hier (weniger sollten es eigentlich nicht sein!) haben wir gerade mal alle "Highlights" gesehen, ich hätte aber auch noch gut und gerne einige Tage mehr hier mit Besichtigungen verbringen können, ohne dass mir langweilig geworden wäre.

Zum nächsten Eintrag: VK18 - Kuala Lumpur

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Für Neueinsteiger auf meinen Seiten gibt es hier einen Überblick darüber, was es hier sonst noch alles zu sehen gibt - viel Spaß beim virtuellen Verreisen!

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