Dienstag, 14. Februar 2017

VK06 - Hue & Marble Mountains



Nach der Besichtigung der Zitadelle/Kaiserstadt in Hue gestern haben wir uns heute Vormittag noch die Thien Mu Pagode sowie das Grabmal des Khai Dinh in Hue angesehen, bevor es dann über den "Wolkenpass" weiter bis nach Hoi An (bzw. dem dazugehörigen Strand An Bang) ging, mit einem Zwischenstopp bei den sehenswerten Tempeln und Höhlen der Marble Mountains bei Da Nang.



Bye Bye Hotel La Perle

Da es mit Bus oder Bahn ziemlich umständlich gewesen wäre, bis zu unserer nächsten Unterkunft zu kommen, haben wir uns heute ein "private car" gegönnt (organisiert über unser Hotel La Perle, für 65 US$ inkl. Fahrer und Mittagessen), was uns zudem ermöglicht hat, auf dem Weg dorthin noch ein paar Sightseeing-Stopps einzulegen.


Fahrt vorbei am Flaggenturm der Zitadelle (siehe VK05)

Erster Halt: Thien Mu, ein buddhistisches Kloster direkt am Ufer des Parfüm-Flusses (nur 5 km westlich der Zitadelle), dessen siebenstöckige "Pagode der himmlischen Frau" die höchste (21 m) in ganz Vietnam ist und als Wahrzeichen von Hue gilt (Eintritt frei, Besichtigung in 25 min).





















Thien Mu Pagode, Hue

Auf dem Gelände ist auch ein Austin A95 ausgestellt, in dem sich 1963 der Mönch Thich Quang Duc zu einer Straßenkreuzung in Saigon hat fahren lassen, um dort durch seine Selbstverbrennung gegen die damalige Buddhistenverfolgung in Vietnam zu protestieren (siehe VK08 für die entsprechende Gedenkstätte in Saigon).



Austin A95 (Thien Mu Pagode, Hue)





Nächster Stopp (knapp 10 km weiter südlich): das Grabmal des Khai Dinh (Eintritt 100.000 VND/4.30 €, 30 min).




























Grabmal des Khai Dinh, Hue

Zu einer typischen Besichtigungstour in Hue gehören eigentlich noch die Kaisergräber Minh Mang und Tu Duc, aus Zeitgründen haben wir uns aber auf das obige Khai Dinh beschränkt, zumal dies am außergewöhnlichsten aussieht, die beiden anderen sehen den Gebäuden in der Zitadelle insgesamt recht ähnlich.

Weiter ging es dann gen Süden über den kurvenreichen "Wolkenpass" (Hai Van Pass), von dessen Scheitelpunkt aus (in ca. 500 m Höhe) man gut das Südchinesische Meer überlicken kann, wobei der Pass - wer hätte das gedacht - oft in Wolken gehüllt ist; auch heute war das Wetter oben eher mittelmäßig und der Ausblick recht diesig-trüb.












Wolkenpass (Hai Van Pass)



Da Nang

Nach dem Passieren von Da Nang gab es dann noch einen weiteren Stopp an den ca. 10 km südlich gelegenen Marble Mountains, fünf Marmorbergen, auf dessen Gipfeln diverse Tempel, Pagoden und Höhlen auf zahlreichen verzweigten Wegen besichtigt werden können; wir haben uns den größten und mit 107 m höchsten angesehen, den "Wasserberg" (Thuy Son, Eintritt 40.000 VND/1.70 € sowie 15.000 VND/0.65 € für den Glasaufzug, wenn man den Weg nach oben etwas abkürzen möchte, wobei es auch ab dann noch zahlreiche Treppenstufen zu überwinden gilt, um die verschiedenen Aussichtspunkte und Gebäude/Höhlen zu erreichen); insgesamt waren wir gut 1½ h dort unterwegs.





Im Aufzug nach oben





Xa Loi Tower, Marble Mountains








Linh Ung Pagoda, Marble Mountains



Vong Hai Dai (Aussichtspunkt)















Van Thong Cave, Marble Mountains

Die kleine Van Thong Cave hat zwei Ein-/Ausgänge, einen über die Treppe von vorne, ganz hinten befindet sich aber auch noch eine schmale Öffnung, durch die man zu einem Aussichtspunkt kraxeln kann und über einen Treppenweg dann wieder in einem Kreis zum Hauptweg zurück kommt - oder man geht erst zum Aussichtspunkt hoch und findet dann zufällig den steilen Weg von hinten in die Höhle runter, um dann wieder dort zu sein, wo man 10 min vorher auch schon war, als man von vorne in die Höhle rein ist (ohne weiter zu gehen). :-)





















Ton Tam Pagoda, Marble Mountains




Hoa Nghiem Cave, Marble Mountains










Huyen Khong Cave, Marble Mountains





Linh Nham Cave, Marble Mountains










Linh Ung Pagoda, Marble Mountains



Tang Chon Cave, Marble Mountains





Weg wieder nach unten

Nach insgesamt 150 km (und gut 7 h, inklusive aller Besichtigungen) sind wir dann gegen 17 Uhr an unserer Unterkunft für die nächsten beiden Nächte angekommen, dem Seasnails Homestay in An Bang, etwa 5 km östlich von Hoi An am Südchinesischen Meer gelegen (Doppelzimmer mit Balkon, Klimaanlage, Frühstück und WLAN für umgerechnet 31 € pro Nacht, gebucht über booking.com).





Seasnails Homestay, An Bang






An Bang Beach


Abendessen (Salty Sea Restaurant)

Zum nächsten Tag: VK07 - My Son & Hoi An

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Für Neueinsteiger auf meinen Seiten gibt es hier einen Überblick darüber, was es hier sonst noch alles zu sehen gibt - viel Spaß beim virtuellen Verreisen!

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