Mittwoch, 9. Januar 2019

KT03 - Samburu Nationalreservat



Heute ging es am Vormittag von Nanyuki ca. 120 km weiter gen Norden in das Samburu Nationalreservat (165 km²), wo wir auf der Fahrt zu unserer Unterkunft mitten im Park sowie einer weiteren Pirschfahrt am Nachmittag u.a. schon zahlreiche Antilopen/Gazellen, Zebras, Giraffen und Elefanten sowie auch einen selten anzutreffenden Geparden gesehen haben.



Abfahrt in Nanyuki






Mount Kenya (5199 m)

Da unser Reiseleiter Omo ja immer nur in einem der beiden Fahrzeuge mitfahren kann und er gestern bei uns mit dabei war, habe heute ich während der Fahrt den freien Beifahrersitz eingenommen und hatte so einen guten Blick nach draußen, außerdem war so auch im Passagierbereich mehr Platz für die anderen vier.














Fahrt zum Samburu-Park





Eingang zum Samburu Nationalreservat (mit unserer Lodge genau in der Mitte)


Gruppenfoto der "Komfort-Gruppe"



Mit der Einfahrt haben wir auch das Dach unseres Geländewagens geöffnet, so kann man aufrecht stehen und hat einen prima 360-Grad-Blick nach draußen. Durch das Dach ist man dabei weiterhin vor der Sonneneinstrahlung geschützt, muss sich aber auf den oft rumpeligen Wegen stets gut festhalten.


Unser erstes (Grevy-)Zebra!


Giraffengazellen (Gerenuks)




Oryx










Siedleragame (Agama agama)





Netzgiraffe


Zwergantilope (Dikdik)





Nach etwa 1½ h Fahrt ab dem Parkeingang haben wir um 13:30 Uhr unsere Unterkunft für die nächsten beiden Nächte erreicht, die Samburu Sopa Lodge mitten im Park - und ohne einen Zaun um das Gelände!





















Samburu Sopa Lodge

Nach Mittagessen, Check-in und kurzer Pause ging es dann ab 16 Uhr noch mal auf Pirschfahrt in den südlichen Teil des Reservats (bis zur Abenddämmerung um 19 Uhr).

















Elefantenfamilie


Geierperlhühner


Kudus












Gepard (Cheetah)










Samburu Sopa Lodge

Am Abend fand sich dann bei uns im Zimmer unter einem der Kopfkissen eine zwar sehr dünne, aber doch immerhin ca. 50-60 cm lange Schlange! Ein hilfsbereiter Wachmann, der gerade draußen auf dem Weg vom Haupthaus zu den Bungalows patroullierte, bugsierte sie schließlich mit seinem langen Stock aus unserem Zimmer, nachdem er vorher vergeblich versucht hatte, sie damit zu erschlagen ...


Abendlicher Besucher unterm Kopfkissen

Als wir anschließend unserem Reiseleiter davon erzählten, wollte dieser uns erst gar nicht glauben, auch das Bild auf meiner Kamera hielt er zunächst für einen Gag, bis ihm schließlich klar wurde, dass da tatsächlich eine Schlange in unserem Zimmer war - offenbar kommt sowas selbst hier wohl extrem selten vor.
Auch der hinzugerufene Hotelmanager hielt unsere Geschichte zunächst für einen Scherz; ja, es gebe hier durchaus Schlangen, aber dass sie in ein Zimmer kommen, sei noch nie passiert ... er entschuldigte sich vielmals und schlug vor, dass wir das Zimmer wechseln. Da aber auch bei den anderen Zimmern unter der Eingangstür ein fingerdicker Spalt war, schien uns das wenig hilfreich, also haben wir lieber noch ein Bier auf seine Kosten getrunken und danach entspannt und ohne weitere Vorkommnisse geschlafen ...
Leider konnte uns niemand sagen, was genau das für eine Schlange war, aber es sah am ehesten aus wie eine junge Kreuzotter oder etwas artverwandtes.

Morgen sind wir noch einen weiteren ganzen Tag hier im Park (für 7 Uhr ist die erste Pirschfahrt angesetzt) und sehen hoffentlich noch viele weitere Tiere - außerhalb des Zimmers!

Weiter mit: KT04 - Buffalo Springs & Samburu NR

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Für Neueinsteiger auf meinen Seiten gibt es hier einen Überblick darüber, was es hier sonst noch alles zu sehen gibt - viel Spaß beim virtuellen Verreisen!

Ein Klick auf die Bilder öffnet sie übrigens in groß!

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