Dienstag, 24. Februar 2026

GC21 - Fataga



An meinem letzten (vollen) Tag auf Gran Canaria war ich noch mal wandern, diesmal rund um das idyllische Bergdorf Fataga, das mir gestern während meiner Fahrt auf der GC-60 in die Berge schon als "grüne Oase" inmitten einer schroffen Bergkulisse positiv aufgefallen war.

Auch heute war es wieder sehr warm, beim Wandern in etwa 700 m Höhe 25 Grad (Routen 38 und 39 im Rother Wanderführer von 2026), direkt an der Südküste wieder 28-29 Grad.



Pozo Izquierdo (ungewöhnlich windstill)



Fahrt in die Berge

Die GC-60 ist vermutlich die meistbefahrene Straße in Richtung Inselzentrum, da sie von allen großen Urlaubsorten im Süden der schnellste Weg in die Berge ist; es dauert also meist nicht lange, bis man ein eher langsames Fahrzeug vor sich hat, dessen FahrerIn die vielen Kurven auf der rela­tiv schmalen Straße mit besonderer Vorsicht/Unsicherheit nimmt, noch dazu, wo es unzählige Rad­fahrerInnen zu passieren gilt, die hier in Massen die Berge hochradeln. Wie gut, dass ich heute nur "den halben Weg" in die Berge fahren musste.



Startpunkt der Wanderung

Mein Einstieg in die Route (nördlich von Fataga) ist im Wanderführer als "unscheinbarer Pfad, teilweise verwachsen, in schlechtem Zustand und nicht markiert" beschrieben, also wähnte ich mich an der richtigen Stelle. Nach wenigen Minuten wurde der steile Pfad aber immer unweg­samer, trotzdem habe ich mich weiter nach oben durchgeschlagen, zumal ich hier ungern hätte wieder zurück gehen wollen.




Nach 15 min war mir relativ klar, dass dies unmöglich der richtige Weg sein konnte (dieser begann wohl erst an der nächsten Bushaltestelle), ich bin aber trotzdem weiter und war nach insgesamt 40 min auf der Kammhöhe, mit einem schönen Blick ins Nachbartal.


Der "Weg"



Blick nach Santa Lucía (siehe GC04)


Blick zum Pico de las Nieves (links oben; siehe GC02)

10 min später konnte ich dann immerhin den richtigen Weg sehen, gut 50 m unter mir, und zum Glück auch einen "Weg" dorthin finden.


Blick zum gesuchten Wanderweg







Hurra, hier war schon mal jemand vor mir!

Insgesamt hat mich mein Umweg eine gute Stunde gekostet, wobei ich heute nach der Wanderung hier ohnehin nichts geplant hatte, der "Zeitverlust" also letztlich völlig egal war.














Abstieg nach Fataga

An der Kirche ging es nahtlos von der "Nordrunde" (38) in die "Südrunde" (39) über.











Wanderung südlich von Fataga


Zurück in Fataga (und weiter mit dem eigentlichen Beginn der Nordroute)







Rückweg zum Auto

Auf dem Rückweg hatte man von der anderen Talseite einen schönen Blick auf den Beginn meiner Wanderung:


grün = der richtige Wanderweg; rot = mein Umweg


Ehemalige Wassermühle von Fataga


Zurück am Auto


Wie gut, dass der Urlaub morgen vorbei ist

Natürlich habe ich noch andere Schuhe dabei, aber diese waren seit 2017 (!) meine bequemsten zum Wandern. Schon vor 2 Jahren auf La Palma dachte ich, dass dies wohl die letzte Reise mit ihnen sein wird – schön, dass sie noch 2 weitere Jahre durchgehalten haben ... und jetzt für immer auf Gran Canaria bleiben werden.




Degollada de las Yeguas (Barranco de Fataga; siehe GC02)



Zurück in Pozo Izquierdo

Gefahren heute: 74 km.

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