
Nach 3 wunderschönen Wochen auf Gran Canaria stand für heute leider die Rückreise an.
Da ich erst gegen 13 Uhr am Flughafen sein musste, habe ich den Vormittag noch für einen entspannten Spaziergang an der Costa de Telde genutzt (10:40-12:30 Uhr), wo man von La Garita aus (knapp 10 km nördlich vom Flughafen gelegen) auf einer Promenade an der Küste entlang gen Süden an mehreren schönen Sandbuchten vorbei kommt; die Gegend hier ist zum Glück noch von großen Hotels verschont, die idyllischen Strände sind daher ziemlich leer.
Adios Pozo Izquierdo

Playa de La Garita
El Bufadero
Beim "Blowhole" El Bufadero schießt bei Flut regelmäßig eine Wasserfontäne in die Höhe – da aber gerade keine Flut war, gab es hier heute Vormittag nur wenig zu sehen.
Playa Hoya del Pozo
Playa del Hombre
Faro de Taliarte
Playa de Melenara
Zurück in La Garita
Lomo de los Melones (archäologische Siedlung in La Garita)
Am Flughafen (gefahren heute: 35 km)
Abflug in Gran Canaria (14:50 Uhr)
Nordküste von Fuerteventura (rechts: El Cotillo)
La Graciosa und Lanzarote (rechts im Hintergrund)
Paris
Hamburg (Flugzeit: 4:24 h)

Home sweet home (Ausblick vom Balkon)
Fazit: Gran Canaria hat mir noch besser gefallen, als ich es ohnehin erwartet hatte – was gleich in mehrfacher Hinsicht am Wetter lag: 3 Wochen mit durchgehendem Sonnenschein (und 21-29 Grad) sind selbst für die Kanaren nicht selbstverständlich, zudem ist die Insel derzeit durch einen sehr regenreichen Winter besonders grün. Außerdem hat Anfang Februar noch die Mandelblüte in den Bergregionen für zusätzliche Akzente gesorgt, was gemeinsam mit vielen anderen blühenden Pflanzen zu einem wirklich tollen Urlaub mit zahlreichen schönen Wanderungen beigetragen hat.
Wanderung bei Santa Lucía (07.02.26)
Nach meinem Abreisetag wurde das Wetter übrigens deutlich schlechter, mit Regen, starkem Wind sowie auch kühleren Temperaturen – in der Woche drauf hat es in den Bergen sogar leicht geschneit! Aufgrund des Regens kam es zudem zu mehreren (kleinen) Erdrutschen, so dass zeitweise einige Straßen gesperrt wurden – ich hatte also (mal wieder) ausgesprochenes Wetterglück, denn auch die 3-4 Calima-Tage waren letztlich nur minimal diesig und nicht weiter schlimm.

Zufahrt zum Pico de las Nieves (03.03.26; © facebook.com)
Wie auch auf den anderen Kanarischen Inseln hatte ich die meisten Wanderwege nahezu für mich alleine, nur alle 30-60 min trifft man mal jemand anderen – und das bei bestem Wetter in einer traumhaft schönen Kulisse, genau so mag ich Urlaub! Noch dazu täglich das Meer im Blick, günstige Unterkünfte, günstiges Benzin (je nach Tankstelle kostet der Liter Benzin hier 0.98-1.20 €, da die Kanaren als "Sonderwirtschaftszone" gelten und die Steuerabgaben daher besonders gering sind), kurze Wege innerhalb der Insel, viele Panoramastraßen und eine abwechslungsreiche Landschaft – dies war wahrscheinlich nicht meine letzte Reise auf die Kanaren.
Schön war diesmal auch, tatsächlich eine Bekannte auf der Insel getroffen zu haben, sowie auch in einer der Unterkünfte (in El Risco) noch sehr nette, neue Bekanntschaften zu machen; ich reise zwar durchaus gerne alleine, aber mit den richtigen Personen bin ich auch durchaus gerne in Gesellschaft, erst recht am Geburtstag.
Mit Christa an der Playa de Amadores (10.02.26)
Mit dem Skoda Kamiq (gebucht bei AutoReisen.com für 136 €/Woche inkl. Vollkasko ohne Selbstbeteiligung und fairer Tankregelung) bin ich insgesamt 1722 km gefahren, also im Schnitt 78 km pro Tag; getankt habe ich 97.3 l Benzin für 100.09 € (entspricht 1.03 €/l), was rechnerisch 5.7 l je 100 km ergibt, allerdings war der Tank bei Übernahme des Autos etwas voller als angegeben/bei der Rückgabe, so dass der tatsächliche Verbrauch höher lag (laut Anzeige im Auto 6.2 l/100 km).
Prinzipiell war ich mit dem Auto zufrieden, es gab aber auch ein paar Mankos: ein 6-Gang-Getriebe mag bei Automatik-Schaltungen sinnvoll sein, manuell muss man aber noch mehr schalten als bei den sonst eher üblichen 5 Gängen; die beiden Assistenzsystem (Lane & Front Assist) musste man nach jedem Start wieder aufs Neue ausschalten (da ich sie mehr störend als hilfreich fand, insb. wenn der "Front Assist" das Auto plötzlich abbremst, ohne dass ein Hindernis vor einem ist); der Tempomat war nur als "Limiter" einsetzbar, nicht aber, um die Geschwindigkeit zu halten, was für ein Blödsinn.
Bei Ayacata (05.02.26)
Abschließend wie immer der Blick auf die Reisekosten: 338 € für die Flüge, 408 € für den Mietwagen, 100 € für Benzin, 1008 € für alle 21 Übernachtungen in 4 Unterkünften (im Schnitt 48 €/Nacht, davon 5 mit Frühstück), 109 € für Verpflegung sowie 36 € für Eintritte und die Delphin-Tour ergeben zusammen 1999 € bzw. 91 € pro Reisetag.

Schön war's!
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