Heute gab es erneut einen Sonne-Wolken-Mix – mit mehr Wolken als Sonne (und windigen 21 Grad); bei meinen Stopps in Arucas, Firgas und Gáldar entlang der Nordküste gen Westen war es aber an allen Orten größtenteils sonnig. Am späten Nachmittag ging es dann weiter an die Westküste von Gran Canaria, wo sich mit der GC-200 eine spektakuläre Küstenstraße befindet, an der bei El Risco auch meine Unterkunft für die nächsten 5 Nächte liegt.
Letzter "Fensterblick" in Las Palmas
Am Nachmittag fand in Las Palmas eine große Karnevals-Parade statt, bei meiner Abfahrt um 10:30 Uhr sind mir allerdings schon einige der Parade-Wagen in der Stadt begegnet.
Blick zum Startplatz der Gleitschirmflieger (mit der AIDAcosma dahinter)
Beim Ort Los Giles unweit von Las Palmas liegt der bekannteste Startplatz für Gleitschirmflieger hier auf der Insel; wie erwartet war aufgrund des böigen Windes heute dort jedoch nichts los, so dass ich mir den letzten km dorthin auf einer sehr ausgewaschenen Schotterpiste gespart habe.
Montaña de Arucas
Arucas
Leider war die Kirche verschlossen und auch der Drachenbaum in der Casa de la Cultura war nicht zu besichtigen; Bilder von beidem gibt es in einem Eintrag von Dezember 2010 zu sehen.
Arehucas (älteste und größte Rum-Brennerei in ganz Europa!)
Firgas
Firgas gilt als "Stadt des Wassers", eines der bekanntesten Mineralwasser aus Gran Canaria kommt von dort. Unter Touristen ist zudem der Brunnen Paseo de Gran Canaria bekannt, mit aufwendig verzierten Keramik-Bänken für jede der 21 Gemeinden Gran Canarias. Direkt darüber setzt der Paseo de Canarias die Kunst fort mit großen Fliesenbildern für jede der 7 Kanarischen Inseln.
GC-350
Gáldar
Auch in Gáldar gab es heute eine große Karnevals-Veranstaltung, scheinbar mit einem Piraten-Motto, denn auffällig viele der kostümierten Bewohner in den Straßen waren als Pirat verkleidet.
Leider war auch hier der große Drachenbaum (im Innenhof des Rathauses) heute nicht zugänglich (siehe GC08 von 2010).
Playa Boca Barranco, El Agujero (nördlich von Gáldar)
Caleta de Arriba
Puerto de las Nieves
Von hier führt die kurvenreiche GC-200 weiter gen Süden; aufgrund wiederholter Felsabbrüche sind einige Abschnitte der GC-200 leider seit 2016 gesperrt und durch lange Tunnel ersetzt worden, etwa die Hälfte der Strecke ist derzeit weiterhin noch befahrbar, neue Tunnel befinden sich aber im Bau.
Auf der GC-200 bis nach El Risco
Für die nächsten 5 Nächte habe ich ein Zimmer (mit Gemeinschaftsbad) im B&B El Charco Azul gefunden, für 43 €/Nacht inkl. Frühstück und schnellem WLAN (wie üblich vorab gebucht bei booking.com).
B&B El Charco Azul, El Risco
Nach dem Check-in bin ich um 18 Uhr noch mal los: knapp 2 km weiter gen Süden kommt ein neuer Tunnel als Ersatz für den spektakulärsten Abschnitt der GC-200, die ersten 4.5 km (bis kurz vor den Aussichtspunkt Andén Verde) kann man aber weiterhin (als Sackgasse) befahren.
Blick zurück nach El Risco
Unten links die Einfahrt zum Tunnel, rechts die alte GC-200
Direkt hinter dem Aussichtspunkt ist die Straße auch für Fußgänger (halbherzig) gesperrt, an den Spuren auf dem Boden sieht man aber, dass hier trotzdem zahlreiche Personen regelmäßig entlang gehen; im Licht der Abendsonne war ich hier bis zum Sonnenuntergang (18:53 Uhr) komplett alleine.
Nach etwa 400 m blockiert ein heftiger Steinschlag die Straße, was wohl der finale Grund für die Straßensperrung war; theoretisch ist auch diese Stelle passierbar, ich habe hier aber wieder umgedreht.
Im Dezember 2010 war ich schon mal an gleicher Stelle, hier ein kurzes Video von einer Autofahrt auf genau diesem Streckenabschnitt (bei 0:52 im Video kommt man an den Punkt, zu dem man derzeit noch fahren kann, aus der anderen Richtung).
Fahrt auf der GC-200 (im Dezember 2010)
Am Abend waren es hier "nur" noch windige 16 Grad, daher hatte ich auf meinem Spaziergang ausnahmsweise mal meine Fleece-Jacke an. Die Einheimischen erkennt man übrigens gut daran, dass sie derzeit auch tagsüber (bei 21 Grad) mit langer Hose und meist dicker (Winter-)Jacke draußen sind.
Zurück an der Unterkunft in El Risco
Gefahren heute: 117 km.
*** Labels: Galdar Montana Apostol
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