Sonntag, 28. Juni 2026

Günzburg & Co.



Ursprünglich war für den heutigen Sonntag lediglich die Rückreise aus dem Allgäu nach Hessen zu meinen Eltern geplant. Da ich aber spontan für morgen einen Termin bei einem Autohaus in Wun­siedel (im Fichtelgebirge ganz im Nordosten von Bayern) vereinbart habe (ich bin ja seit einigen Wochen auf der Suche nach einem "neuen" (gebrauchten) Auto als Ersatz für meinen Golf, von dem ich mich nach über 30 Jahren im November schweren Herzens getrennt habe), ging es heute zunächst nach Günzburg (20 km östlich von Ulm), wo ich bei einem Freund übernachten durfte und wir am Abend noch zum "Guntia Festival" gegangen sind, ein Stadtfest in der histo­rischen Altstadt von Günzburg, mit mehreren Bühnen mit Livemusik etc.










Spaziergang durch Günzburg








Guntia Festival, Günzburg (28.06.26)

Vielen Dank an Lukas & Christiane für die Gastfreundschaft, an Walter für die Stadtführung sowie auch allen anderen neuen Bekanntschaften, die mich sehr herzlich aufgenommen und mir schnell ein wohliges Gefühl bereitet haben.

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Hier noch 2 Bilder von dem Citroën Berlingo Shine XL (von 2020), den ich mir tags drauf im Auto­haus Engel in Wunsiedel angesehen habe – und der 2 Wochen später tatsächlich "meiner" wurde!



Citroën Berlingo (29.06.26)

Nach dem Abstecher nach Wunsiedel ging es am Nachmittag schließlich weiter zu meinen Eltern, wo ich noch eine Woche verbracht habe, bevor es dann wieder zurück nach Hamburg ging.


Mittagessen mit der Familie (01.07.26)


Spaziergang bei Eschborn mit Blick nach Frankfurt (02.07.26)

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Samstag, 27. Juni 2026

AL15 - Zötler-Brauerei & Reise-Fazit



Nach vielen aktiven Tagen habe ich meinen letzten Urlaubstag im Allgäu sehr entspannt verbracht (zumal der Wind heute zum Gleitschirmfliegen hier an der Hörnerbahn ohnehin nicht ideal war): von 11-13 Uhr bei einer "Erlebnisführung" in der Familien-Brauerei Zötler in Rettenberg, mit interessanten Infos zur Allgäuer Bierbraukunst von Elmar, einem langjährigen (Flieger-)Freund.

Anschließend ging es weiter ins benachbarte Burgberg, um bei einer Freundin im Garten bei 31 Grad im Schatten zu chillen, bevor ich am Abend noch mal ausgiebig den Blick vom Balkon auf die Allgäuer Berge genossen habe.


Zufällig direkt ab Bolsterlang bis zur Brauerei vor mir

















Viiielen Dank noch mal an Elmar, dass wir "mitspielen" durften. 😀


Danke auch an Silke für den entspannten Nachmittag



Zurück in Bolsterlang

Nach 2 schönen Wochen im (Ober-)Allgäu geht es morgen wieder in Richtung Norden, wobei ab morgen das Wetter deutlich regnerischer sein soll; auch an meinem Anreisetag hatte es ja geregnet, dazwischen waren 2 Wochen mit viel Sonnenschein (und bis zu 31 Grad), besser hätte das Timing also kaum sein können.

Fazit: Auch diesmal hat es mir im Allgäu wieder sehr gut gefallen – das Wetter war zwar nicht immer zum Gleitschirmfliegen geeignet, aber immerhin war dann wenigstens passables Wander­wetter – und auch bei meinem 13. Aufenthalt hier habe ich mit Eybachtobel, Hölltobel & Christ­lessee, Haldertobel, Falltobel und Faltenbachtobel noch zahlreiche neue Wanderwege gefunden, mit der krönenden Wanderung auf das Nebelhorn, die schon seit langem "auf meiner Liste" stand. Dazu noch zahlreiche Freunde getroffen und auch 7 schöne Flüge vom Weiherkopf gemacht, mit insgesamt fast 7 h in der Luft, teilweise 1000 m über dem Startplatz und zum ersten Mal auch über dem Riedberger Horn – damit bin ich wirklich sehr zufrieden!

Abschließend der Blick auf meine Reisekosten: 736 € bzw. 46 €/Nacht für 16 Über­nach­tun­gen im Gästehaus Panorama in Bolsterlang inkl. Frühstück, Kurtaxe und einer täglichen Bahn­fahrt mit der Hörnerbahn (was mir insgesamt 169 € gespart hat), 64 € für die beiden Zugfahrten zwischen Hamburg und Eschborn/Frankfurt, 140 € Benzinkosten für die Autofahrt ab Eschborn ins Allgäu, allen Fahrten hier und zurück (mit Dank an meine Eltern für das Ausleihen ihres Autos!), 3 € anteilige Parkgebühren am Hinanger Wasserfall, 243 € für Restaurantbesuche vor Ort, weitere 24 € für Eis und 60 € für die restliche Verpflegung ergeben zusammen 1270 € (bzw. knapp 75 € pro Reisetag).

Zu den Bildern der "Rückreise": Günzburg & Co.

*** Labels: Allgäu

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Freitag, 26. Juni 2026

AL14 - Faltenbachtobel & Nebelhorn (W)



Nach 7 Flugtagen innerhalb der letzten 8 Tage hatte ich heute mal Lust auf etwas Abwechslung und habe eine Wanderung auf das Nebelhorn (2224 m) gemacht, den wohl bekanntesten Berg hier im Oberallgäu (1400 Höhenmeter in 3:45 h von Oberstdorf aus zum Gipfel).

In 2024 und 2025 war ich zwar schon mal ÜBER dem Nebelhorn (mit dem Gleitschirm), in 13 Aufenthalten im Allgäu aber noch nie AUF dem Nebelhorn, da wurde es einfach mal Zeit – auch wenn ein Tag mit Tempe­raturen bis zu 31 Grad vielleicht nicht ganz ideal dafür ist, aber immerhin waren es am Gipfel nur etwa 20 (die sich durch die Sonne aber auch wärmer angefühlt haben).


Übersichtskarte (Wege 1c, 1b und 3 nach oben, 1a zurück)

Um 10 Uhr ging es ab Bolsterlang mit dem Bus nach Oberstdorf (in 825 m Höhe) und dort dann ab 10:45 Uhr zunächst durch den Faltenbachtobel bis zur Seealpe (in 1:15 h; 1280 m); über eine teil­weise extrem steile Straße weiter bis zur Bergstation Höfatsblick der Nebelhornbahn (1932 m; 12-13:30 Uhr) und über den Gratweg weiter zum Gipfel (2224 m; 45 min nach 15 min Pause zuvor).



Start in Oberstdorf

Da mein Rückweg vom Gipfel noch offen war, war ich über die Angabe "5 h" bis zum Nebelhorn etwas erschrocken, hatte ich doch eher mit 4 gerechnet (und daher für Hin- und Rückweg maxi­mal 8 und nicht 10 h eingeplant) ... aber habe mich dann natürlich trotzdem auf den Weg gemacht.




ORLEN Skisprung-Arena Oberstdorf (siehe OA07 von 2009)
















Faltenbachtobel








Seealpe (1280 m)















Steiler Weg bis zum Höfatsblick (1932 m)














Letzter Anstieg zum Nebelhorn (2224 m)









Entschenkopf


Im Hintergrund rechts das Rubihorn


















Rund um den Gipfel des Nebelhorns

Nach einer guten Stunde am Gipfel ging es von 15:45 bis 16:05 Uhr wieder zurück zur Station Höfatsblick (wo man von einer Bahn zur anderen umsteigen muss).





Abstieg zum Höfatsblick

Um meinen Knien den extrem steilen Abstieg ab hier zu ersparen, bin ich den weiteren Weg nach unten mit der Seilbahn gefahren, was eigentlich 36.70 € kostet (Berg- und Talfahrt zusammen wären 49 €, bis zum Gipfel gar 56.90 €) – außer man tut so, als hätte man sein Ticket verloren und der nette Herr am Zugang lässt einen dann ohne Ticket fahren. 😀

Ja, das mag moralisch fragwürdig sein, und wirklich wohl war mir dabei nicht, aber 36.70 € NUR für eine 20-minütige Talfahrt zu verlangen finde ich ebenso fragwürdig, da es ja quasi Wanderer "be­straft", die sich den Weg nach oben gequält haben, indem sie 75 % des Preises einer Berg- UND Talfahrt zahlen müssen (dabei verbraucht eine Talfahrt ja sogar deutlich weniger Energie), was soll das?
















Mit der Nebelhornbahn zur Talstation








Bummel durch Oberstdorf



Zurück in Fischen (mit dem Bus)





Fußweg nach Bolsterlang (gut 45 min)




Ausblicke am Abend vom Balkon zum Nebelhorn

Weiter mit dem nächsten Tag: AL15 - Zötler-Brauerei & Reise-Fazit

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