Freitag, 26. Juni 2026

AL14 - Faltenbachtobel & Nebelhorn (W)



Nach 7 Flugtagen innerhalb der letzten 8 Tage hatte ich heute mal Lust auf etwas Abwechslung und habe eine Wanderung auf das Nebelhorn (2224 m) gemacht, den wohl bekanntesten Berg hier im Allgäu (1400 Höhenmeter in 3:45 h von Oberstdorf aus zum Gipfel).

In 2024 und 2025 war ich zwar schon mal ÜBER dem Nebelhorn (mit dem Gleitschirm), bislang aber noch nie AUF dem Nebelhorn, da wurde es einfach mal Zeit – auch wenn ein Tag mit Tempe­raturen bis zu 31 Grad vielleicht nicht ganz ideal dafür ist, aber immerhin waren es am Gipfel nur etwa 20 (die sich durch die Sonne aber auch wärmer angefühlt haben).


Übersichtskarte (Wege 1c, 1b und 3 nach oben, 1a zurück)

Um 10 Uhr ging es ab Bolsterlang mit dem Bus nach Oberstdorf (in 825 m Höhe) und dort dann ab 10:45 Uhr zunächst durch den Faltenbachtobel bis zur Seealpe (in 1:15 h; 1280 m); über eine teil­weise extrem steile Straße weiter bis zur Bergstation Höfatsblick der Nebelhornbahn (1932 m; 12-13:30 Uhr) und über den Gratweg weiter zum Gipfel (2224 m; 45 min nach 15 min Pause zuvor).



Start in Oberstdorf (5 h!?)




















Faltenbachtobel








Seealpe















Weg bis zum Höfatsblick














Letzter Anstieg zum Nebelhorn









Entschenkopf


Im Hintergrund rechts das Rubihorn


















Rund um den Gipfel des Nebelhorns

Nach einer guten Stunde am Gipfel ging es von 15:45 bis 16:05 Uhr wieder zurück zur Station Höfatsblick (wo man von einer Bahn zur anderen umsteigen muss).





Abstieg zum Höfatsblick

Um meinen Knien den extrem steilen Abstieg ab hier zu ersparen, bin ich den weiteren Weg nach unten mit der Seilbahn gefahren, was eigentlich 36.70 € kostet (Berg- und Talfahrt zusammen wären 49 €, bis zum Gipfel gar 56.90 €) – außer man tut so, als hätte man sein Ticket verloren und der nette Herr am Zugang lässt einen dann ohne Ticket fahren. 😀

Ja, das mag moralisch fragwürdig sein, und wirklich wohl war mir dabei nicht, aber 36.70 € nur für eine 20-minütige Talfahrt zu verlangen finde ich ebenso fragwürdig, da es ja quasi Wanderer "be­straft", dass sie sich den Weg nach oben gequält haben, indem sie 75 % des Preises einer Berg- UND Talfahrt zahlen müssen (dabei verbraucht eine Talfahrt ja sogar deutlich weniger Energie), was soll das?
















Mit der Nebelhornbahn zur Talstation








Bummel durch Oberstdorf



Zurück in Fischen (mit dem Bus)





Fußweg nach Bolsterlang (gut 45 min)




Ausblicke am Abend vom Balkon zum Nebelhorn

Weiter mit dem nächsten Tag: AL15 - Zötler-Brauerei

*** Labels: Allgäu

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2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mike, Mike, Mike schade, dass du die Bergbahn hintergehst. Ist dir der Unterhalt von so einer Bahn bewusst? Nein glaub ich nicht. Aber wie heisst es so schön..... Bei denen die genug haben lernt man sparen

Mike hat gesagt…

Ich habe oben versucht, meine Beweggründe für mein Verhalten zu erklären, und stehe hier auch öffentlich dazu (statt anonym einen Kommentar abzugeben). Wäre die Talfahrt die Differenz zwischen der Bergfahrt und der Berg- und Talfahrt (also 12.30 €), hätte ich ohne zu zögern bezahlt, weil das aus meiner Sicht ein fairer Preis wäre. Das 3-fache scheint mir jedoch wenig gerecht(fertigt) zu sein.
PS: Nahezu jeder Gleitschirmflieger hier aus der Region "hintergeht" die Bahn noch wesentlich krasser, weil er mit seiner Allgäu 365+ Jahreskarte die Bahnen Woche für Woche nutzt (während mein Verhalten einmalig war), obwohl das Mitführen eines Gleitschirms eigentlich nicht erlaubt ist - ich befinde mich also in bester Gesellschaft!