Sonntag, 14. Februar 2016

SL04 - Anuradhapura & Dambulla



Heute Vormittag haben wir uns den historischen Teil von Anuradhapura angesehen, bevor es dann mit einem Zwischenststopp bei den Felsenhöhlen von Dambulla weiter nach Sigiriya ging.

Anuradhapura war für 1400 Jahre (bis zum 10. Jahrhundert) die erste Hauptstadt von Sri Lanka und im Jahre 100 n. Chr. etwa die neuntgrößte Stadt der Welt - heute sind aus dieser Zeit noch zahlreiche (restaurierte) Gebäude zu sehen, die sich auf etwa 5 km² verteilen; nach der Besichtigung des Isurumuni Rajamaha Viharaya sowie des heiligen Sri Maha Bodhi-Baumes gestern ging es heute in den Hauptteil der Anlage, für den man ein Sammelticket am Museum erwerben und dann an einigen Kontrollpunkten vorzeigen muss (3500 LKR, ca. 22.50 €).




Lievi's Tourist Accommodation, Anuradhapura (Details siehe SL03)

Für die gut dreistündige Tour heute haben wir uns von unserer Unterkunft Fahrräder gemietet (200 LKR ~ 1.30 € für den halben Tag), mit denen wir insgesamt etwa 15 km gefahren sind, bei weiterhin sonnigen 32 Grad.


Unsere historischen Räder



Jetavanaramaya Museum, Anuradhapura


Stupas/Dagobas vor und nach der Restaurierung




Jetavanaramaya Dagoba, Anuradhapura

























Ruvanwelisaya Stupa, Anuradhapura






Kuttam Pokuna, Anuradhapura (über 1200 Jahre alte Badestätte)







Samadhi-Buddha, Anuradhapura













Abhayagiri Dagoba, Anuradhapura









Mahasena's Palace, Anuradhapura (mit "Mondstein")


.. und das "Making Of" zu den Bildern!


Ratnaprasada, Anuradhapura (mit "Wächterstein")









Lankarama Dagoba, Anuradhapura









Thuparama Dagoba (die älteste in ganz Sri Lanka), Anuradhapura

Anschließend ging es wieder zurück zur Unterkunft, mit dem Tuk-Tuk zum Busbahnhof und dann mit dem Bus weiter bis nach Dambulla (70 km in 1:10 h, für 180 LKR, ca. 1.20 €).



Tuk-Tuk zum Busbahnhof in Anuradhapura


Bus nach Dambulla - bis zum letzten (Not-)Sitz voll

Da das Sightseeing in Anuradhapura und auch die Busfahrt nach Dambulla weniger Zeit in Anspruch genommen haben als gedacht, haben wir spontan auch noch die Höhlentempel von Dambulla besichtigt: per Tuk-Tuk ging es die ca. 2 km vom Stadtzentrum zu den Höhlen, wo uns der Fahrer nach einer Stunde wieder abgeholt (und in der Zwischenzeit auf unser Gepäck aufgepasst) hat und uns anschließend noch die ca. 20 km bis zu unserer nächsten Unterkunft in Sigiriya gefahren hat (für insgesamt 1600 LKR, ca. 10 €).



Die 5 Höhlen (Dambulla Rajamaha Viharaya, auch "Goldener Tempel von Dambulla" genannt) sind mit insgesamt 153 Buddha-Statuen sowie farbenprächtigen Wandmalereien geschmückt, zu denen man allerdings erst mal zahlreiche Stufen hinauf steigen muss (knapp 100 Höhenmeter bzw. 15 min); entgegen den Angaben in unseren Reiseführern wurde kein Eintritt verlangt, und auch Fotografieren ist (wieder) erlaubt.





Das etwas kitschige Gebäude am Eingang des Areals dient als Museum, wir sind aber (links) dran vorbei gleich zu den Höhlen hoch.









Blick zum Sigiriya Lion Rock


Eingang zu den Höhlen (ab hier gilt mal wieder: Schuhe aus!)






Devaraja Viharaya, Dambulla (1. Höhle)











Maharaja Viharaja, Dambulla (2. Höhle)










Maha Alut Viharaya, Dambulla (3. Höhle)



Pachima Viharaya, Dambulla (4. Höhle)




Devana Alut Viharaya, Dambulla (5. Höhle)





Dambulla Rajamaha Viharaya




Tuk-Tuk nach Sigiriya

Unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte: das Greenwood Hotel mit nur 2 Zimmern, etwas abseits, dafür sehr ruhig gelegen, zu Fuß ist man in etwa 15 min in der Stadt, wobei einen der Besitzer gerne auch mit dem Jeep mitnimmt (gebucht über booking.com für ca. 27 €/Nacht, inkl. üppigem Frühstück und WLAN; auf Vorbestellung gibt es auch für 5 €/Person ein wirklich leckeres Abendessen!).







Greenwood Hotel, Sigiriya

In gut 5 min erreicht man von der Unterkunft aus einen kleinen See mit einem schönen Blick zum Sigiriya Lion Rock, dem "Löwenfelsen", eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in ganz Sri Lanka (den auch wir übermorgen besteigen werden).







Sigiriya Lion Rock



Abendessen im Chooti/Chuti

Zu meinem traditionellen "Devilled Chicken" habe ich nicht etwa Tee getrunken, sondern ein Bier - da das Lokal aber keine Ausschanklizenz für alkoholische Getränke hat, hat mich die Besitzerin nach meiner Bestellung nach hinten in die Küche gebeten, um mir dort zu zeigen, wie sie das Bier in die beiden Teekännchen umgefüllt hat, um nicht die Bierflasche auf den Tisch stellen zu müssen.. :-)

Zum nächsten Tag: SL05 - Polonnaruwa

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Für Neueinsteiger auf meinen Seiten gibt es hier einen Überblick darüber, was es hier sonst noch alles zu sehen gibt - viel Spaß beim virtuellen Verreisen!

Ein Klick auf die Bilder öffnet sie übrigens in groß!

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