Montag, 2. Juli 2018

NO05 - Honningsvag (Nordkap)



Unser heutiges Ziel: das Nordkap, meist als "Europas nördlichster Punkt" bezeichnet - auch wenn dieser eigentlich auf einer benachbarten Landzunge liegt ... Für uns zumindest ist das Kap definitiv der nördlichste Punkt unserer Kreuzfahrt, das wir am Morgen schon vom Schiff aus sehen konnten, da wir auf dem Weg zum nächstgelegenen Hafen in Honningsvag erst einmal "um das Kap herum" gefahren sind.






Erster Blick aufs Nordkap vom Schiff aus (8:30 Uhr)








Nordvagen










Ankunft in Honningsvag (10:30-11 Uhr; 760 sm/1407 km ab Alesund)

Von Honningsvag aus sind es 35 km (40 min Busfahrt) bis zum Nordkap auf der Insel Magerøya. Meine Mutter und ich waren zwar in 1991 schon mal am Kap, trotzdem wollten wir natürlich auch heute noch mal hin, also haben wir einen Costa-Ausflug gebucht, der für 90 € den Bustransfer sowie das Eintrittsgeld (derzeit 275 Kronen, umgerechnet knapp 30 €) inklusive 90 min Aufenthalt am Kap beinhaltet; lokale Anbieter, die ich vorab im Internet ausfindig machen konnte, wären nur unwesentlich günstiger gewesen, so dass wir heute eben unseren einzigen Ausflug über Costa gemacht haben, um auch das mal mitzuerleben.



Der Besuch des Nordkaps ist sicherlich der am meisten gebuchte Ausflug während der gesamten Reise, so dass während unserer Liegezeit von 11:30 bis 20 Uhr durchgehend ein gutes Dutzend Reisebusse im Dauer-Pendelverkehr gefahren sind, um die Besuchermassen zum Kap zu bringen; wir hatten als Abfahrtszeit (bzw. Treffpunkt im Theater) 14 Uhr zugewiesen bekommen, die ca. 2 h Wartezeit ab unserer Ankunft in Honningsvag habe ich für einen Stadtbummel sowie eine flinke Wanderung genutzt (leider nicht auf den 308 m hohen Hausberg Storefjell, da die Zeit dafür zu knapp gewesen wäre, sondern auf den benachbarten Hügel, von dessen Gipfelplateau in 225 m man aber auch einen hübschen Ausblick hat).











Uferpromenade & Kirche in Honningsvag







Wanderung bis zum Aussichtspunkt auf Nordvagen





Rückweg zur Costa Pacifica

Nach dem Mittagessen ging es dann schließlich um 14:30 Uhr per Bus zum Nordkap; die hügelige und kurvenreiche Strecke führt entlang mehrerer Seen und ist alleine schon - zumindest bei Sonnenschein - ein tolles Erlebnis, begleitet von zahlreichen Rentieren am Straßenrand.










Auf der E69 von Honningsvag gen Nordkap


Kurzer Fotostopp unterwegs ...


... bei dem die Fotoidylle allerdings etwas trügt!


Ankunft am Nordkap: auch hier sind wir nicht ganz alleine ...

Neben dem Wahrzeichen des Nordkaps, einem Metallglobus, der am Rand der Steilküste knapp 300 m über dem Meer thront, gibt es hier noch ein großes Besucherzentrum, die sog. Nordkaphalle, mit Restaurant und Souvenirshop sowie zahlreichen unterirdisch gelegenen Einrichtungen wie Panorama-Kino, Kapelle, Postamt und Ausstellungsräumen; eine in die Felswand gehauene Aussichtsplattform wird derzeit renoviert und ist daher leider nicht zugänglich.











Nordkap


Zum Vergleich: 14. Juli 1991



Denkmal "Kinder der Welt"


... das auch schon 1991 hier stand! :-)














Nordkaphalle

Kurz bevor wir uns wieder auf den Rückweg gemacht haben, zogen vom Meer (Nebel-)Wolken über die Felsen, so dass danach nur noch sporadisch was zu sehen war - da hatten wir also (mal wieder) viel Glück mit dem Wetter, denn das Nordkap ist im Jahresverlauf öfters wolkenverhangen als unter blauem Himmel zu sehen.




Das Nordkap im aufziehenden Nebel

Mit einer halben Stunde Verspätung kam dann auch unser Bus wieder (mit weiteren Touristen an Bord) zurück, und von 17:20 bis 18 Uhr ging es dann wieder nach Honningsvag.




Rückweg

Zurück in Honningsvag habe ich mir dann noch etwas die Küste westlich vom Anleger angesehen.











Honningsvag





Ablegen in Honningsvag (20:30 Uhr)




Fahrt durch den Magerøysund


Abendprogramm: Giovanna Russo & Mickael Brest





Mitternachtssonne

Weiter mit: NO06 - Tromsø

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