Samstag, 27. September 2008

US17 - Arches National Park



Heute ging es aus Colorado wieder zurück nach Utah, vorbei am Newspaper Rock (ca. 2000 Jahre alt) und unter eindrucksvollen Wolken hindurch (die kommen später noch mal ins Spiel) zum Needles Outlook mit Blick auf den Canyonlands National Park, wo es morgen noch mal hin gehen wird, und dann weiter nach Moab, dem Tor zu den Arches.





Newspaper Rock








Needles Outlook

In Moab dann erst mal eine Unterkunft gesucht, immerhin war es schon 14 Uhr, und Samstag - der Zeltplatz im Nationalpark war schon voll, also direkt im Ort was gesucht und beim 3. Versuch auch gefunden (Moab Rustic Inn).
Dann ging es in den Arches National Park - Endziel war, pünktlich zum Sonnenuntergang (gegen 19:15 Uhr) am Delicate Arch zu sein, das ist wohl der bekannteste von allen und deshalb auch das Wahrzeichen von Utah.



Insgesamt lag ich schon etwas knapp in der Zeit, also habe ich die Wanderung zum Double-O-Arch statt in 3 in 2 Stunden geschafft, um dann um 18:30 Uhr die 2.5 km (bergauf) zum Delicate Arch in Angriff zu nehmen - vermutlich schneller, als kaum ein anderer an dem Tag - und das alles, um dann doch 3 Minuten zu spät an der Felsbiegung zu sein, hinter der man den Arch sieht, um ihn noch in der strahlenden Sonne zu sehen! :-(
Eigentlich war ich sogar "pünktlich", sprich um 19 Uhr vor Ort - aber leider kamen halt kurz vor Sonnenuntergang noch ein paar Wolken ins Spiel, und schwuppdiwupp war sie weg, die Sonne. Mist. (Das Titelfoto oben und das folgende, wo er halbwegs in der Sonne ist, habe ich am Nachmittag von einem Aussichtspunkt, der 2 Meilen entfernt liegt, mit 15-fachem Zoom aufgenommen.)


Delicate Arch Viewpoint


Broken Arch


Wilson Arch



Balanced Rock


Landscape Arch




Double-O-Arch



Delicate Arch

Mal sehen, ob ich es heute (28.09.) noch mal versuche, jetzt - um 9:15 Uhr in einem Internet-Cafe - ist es gerade auch etwas bewölkt, ich will ungerne den ganzen Weg NOCH mal umsonst gehen ... erst mal wird es in den Canyonlands Park gehen, der ist hier auch "um die Ecke" (ca. 50 km entfernt), und dann mal sehen ...

Übernachtet: Moab Rustic Inn (56 $), gefahren: 378 km.

Weiter mit den nächsten Bildern: US18 - Canyonlands & Arches

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Für Neueinsteiger auf meinen Seiten gibt es hier einen Überblick darüber, was es hier sonst noch alles zu sehen gibt - viel Spaß beim virtuellen Verreisen!

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Freitag, 26. September 2008

US16 - Mesa Verde



Heute Morgen bin ich gleich noch mal den Loop durchs Monument Valley gefahren, um alles auch noch mal in einem anderen Licht zu sehen (die Bilder davon sind bei US15 eingeordnet), anschließend ging es weiter in Richtung Mesa Verde in Colorado. Kulturhistorisch gesehen ist das wohl einer der bedeutendsten Orte in den USA, in den Steinhäusern hier haben Menschen bereits um 1250 gelebt.







Cliff Palace

Zu den Ruinen kommt man nur im Rahmen einer geführten Tour, die durchaus interessant war.


Square Tower House

Auf dem Weg dahin gab es noch einen Halt an den Goosenecks des San Juan Rivers, den Navajo Twin Rocks bei Bluff und die Fahrt durch das Valley of the Gods, quasi der kleine Bruder vom Monument Valley.



Goosenecks


Navajo Twin Rocks, Bluff



Valley of the Gods

Überachtet in Cortez, Aneth Lodge (39 $), gefahren: 363 km.

Zum nächsten Tag der Reise: US17 - Arches National Park

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Donnerstag, 25. September 2008

US15 - Monument Valley & Co.



Heute Morgen war mal wieder frühes Aufstehen angesagt, schließlich sehen die Felsen im Bryce Canyon im Licht der aufgehenden Sonne am tollsten aus! Wüsste nicht, wann ich zuletzt in Deutschland für einen Sonnenaufgang aufgestanden bin ... nun, im Urlaub ist halt alles etwas anders.
Also 6:45 Uhr auf, Zelt & Zeug zusammengepackt und pünktlich um 7:15 Uhr am Aussichtspunkt - erst zum Bryce Point und dann noch zum Sunset Point. Bloß nicht zum Sunrise Point (wo natürlich alle anderen Touristen sind), denn schönere Bilder gibt's bei den anderen Punkten, sagt der Reiseführer - und ich inzwischen auch!




Bryce Point, Bryce Canyon




Sunset Point, Bryce Canyon

Danach ging es 3 Stunden eine "Abkürzung" entlang, vom Bryce Canyon wieder zurück hier nach Page über die Cottonwood Canyon Road, quer durch die Pampa, 80 km Schotterstraße! Zeitmäßig wäre es "außenrum" sicher schneller gegangen, auch wenn das über 100 km weiter gewesen wäre - aber die Strecke kannte ich ja schon, zudem lag am Weg ein hübscher Steinbogen (Grosvenor Arch), und so kam wenigstens mal mein 4WD zum Einsatz, den ich bisher ja noch gar nicht gebraucht hatte.








Cottonwood Canyon Road

Natürlich ist es eigentlich nicht erlaubt, mit einem Mietwagen abseits befestigter Straßen zu fahren, aber das macht es ja noch um so reizvoller - ständig wechselt der Spaß vom Fahren mit dem Bangen "hoffentlich hält auch alles" - und: es hat! Und wofür sonst hat man schon einen Allradantrieb ...


Grosvenor Arch

Ich war dann aber auch ziemlich froh, als es zu Ende war, weil es wirklich ein ziemliches Geschaukel und Rattern war, da war das anschließende Fahren auf fester Straße wie "auf Wolken schweben"!

Jetzt gerade (14 Uhr) sitze ich wieder im Motel 6 in Page in der Lobby, um die Bilder der letzten Tage hochzuladen - hier war ich ja vor 3 Nächten und wusste daher, dass es hier einen Internet-PC gibt (und das auch noch kostenlos) - also habe ich mich vorhin hier ganz unauffällig reingeschlichen ...
Gleich geht es dann weiter zum Monument Valley, da werde ich heute Nacht wohl mein Zelt aufschlagen, wenn ich rechtzeitig ankomme - Fortsetzung folgt ...

... und hier ist sie schon (geschrieben ein paar Tage später):

Auf dem Weg zum Monument Valley gab es noch einen kurzen Zwischenstopp in Betatakin, einer Felsenstadt (an die man leider nicht näher ran kommt, als auf den Fotos). Auf dem Weg dahin hat es sogar mal, zum ersten Mal überhaupt während meiner Reise bislang, ein wenig geregnet - aber genau am Aussichtspunkt kam dann die Sonne wieder raus.



Betatakin

Und dann das eigentliche Etappenziel des Tages, das Monument Valley - ich sage nur: WOW!
Es gibt dort einen 25-km-Loop, auf dem man mitten durch die Felsen fahren kann - der ist natürlich auch nur Staub und Schotter, aber das war ich inzwischen ja schon gewohnt!










Monument Valley


Ganz schön staubig!


Genau hier hat Forrest Gump aufgehört zu laufen!

Übernachtet: direkt im Monument Valley, "Primitive Camping" für 10 $ auf einem kleinen, staubbedeckten Plateau - bis auf ein paar Dixi-Klos gibt's hier nichts, außer der einmaligen Aussicht - aber alleine die war einfach umwerfend! Wie gut, dass ich eine Gallone (3.8 Liter) Wasser dabei hatte, "für Notfälle", z.B. für Kühlwasser oder die Scheibenreinigung - oder eben halt zum Zähneputzen im Monument Valley! :-)

Gefahren heute: 422 km.





Sonnenaufgang am nächsten Morgen

Direkt weiter zum nächsten Tag: US16 - Mesa Verde

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