Dienstag, 8. Juli 2025

Melissa Etheridge - live in Frankfurt



Hier ein paar Bilder von einem Konzert von Melissa Etheridge in der Jahrhunderthalle in Frankfurt/Main (Ticket 65 €).









Die Lieder des Abends (von 20 bis 21:45 Uhr): All American Girl – No Souvenirs – Chrome Plated Heart – Dance Without Sleeping – I Want To Come Over – You Can Sleep While I Drive – Let Me Go – Ruins – Silent Legacy – Giant – Meet Me In The Back – Come To My Window – I'm The Only One – Bring Me Some Water – Like The Way I Do

Vielen Dank an meinen Bruder für die Fotos, da ich aufgrund meiner Hand-OP gestern nicht selber welche machen konnte.

Für weitere Bilder von Melissa Etheridge siehe den Eintrag von April 2015, als ich sie schon mal live (in Hamburg) gesehen habe.

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Für Neueinsteiger auf meinen Seiten gibt es hier einen Überblick darüber, was es hier sonst noch alles zu sehen gibt – viel Spaß beim virtuellen Verreisen!

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Donnerstag, 3. Juli 2025

AL12-14 - Balkonblicke & Fazit



Ursprünglich hatte ich ja geplant, bis zum Ende der Woche im Allgäu zu bleiben; da der Arzt am Montag jedoch dazu riet, am Freitag noch mal ein Röntgenbild der Hand machen zu lassen und dann zu entscheiden, ob der Bruch doch zeitnah (evtl. noch am Freitag) operiert wird, habe ich beschlossen, schon am Donnerstag zurück nach Hessen zu meinen Eltern zu fahren und alle weiteren Untersuchungen etc. dort machen zu lassen.

Netterweise haben auch meine Vermieter im Gästehaus Panorama in Bolsterlang Verständnis dafür gehabt, dass ich statt Sonntag schon am Donnerstag abreise, schön.

Am Dienstag Vormittag habe ich zunächst meinen Demoschirm von der Flugschule Milz wieder zurückgegeben, noch mal Danke dafür! Mein Fazit zum Nova Aonic light 22 siehe bei AL03.

Den Rest des Tages habe ich mehr oder weniger auf dem Balkon verbracht, lediglich fürs Abend­essen bin ich noch mal raus.



Ausblicke am Nachmittag vom Balkon (01.07.25)


Allgäuer Kässpatzen im Gasthof Riedbergerhorn in Sonderdorf (01.07.25)

Am Mittwoch habe ich schon mal angefangen, meine Sachen zu packen (was mit einer in der Beweglichkeit deutlich eingeschränkten rechten Hand deutlich länger dauert als sonst) und den Ausblick vom Balkon genossen, bevor es dann am Donnerstag Vormittag zurück in Richtung Norden ging.




Blick am Abend zu Nebel- und Rubihorn (02.07.25, 20-20:30 Uhr)



Blick vom Balkon (02.07.25, 21 Uhr)

Zum Glück hatten mir meine Eltern für die Fahrt ins Allgäu ihren VW Tiguan ausgeliehen, so dass die Rückfahrt dank Automatikschaltung auch mit einer angeschlagenen rechten Hand problemlos ging – herzlichen Dank dafür! ❤️

Fazit: mal abgesehen vom Handgelenkbruch war es mal wieder eine tolle Zeit im Allgäu, mit schö­nen Flügen und Wanderungen sowie auch zahlreichen netten Begegnungen mit Freunden und Bekannten hier.

Das Wetter in den Wochen zuvor war ziemlich durchwachsen, während der 10 Tage bis zu meinem Sturz war es aber mit Temperaturen von 25-29 Grad und Sonnenschein pur an 7 von 10 Tagen wirklich überdurchschnittlich gut, so dass ich auch damit sehr zufrieden sein kann.

Sehr zufrieden bin ich auch mit meiner "Flugausbeute": mit 5 Flügen war ich insgesamt 7:04 h in der Luft (im Oktober 2024 in Bassano waren es zuletzt 4:32 h bei 8 Flügen), davon 4 mit deutlicher Startplatzüberhöhung, sowohl am Weiherkopf als auch am Nebelhorn, da kann man wirklich nicht meckern.

Ja, das mit der Fraktur war leider ein unschönes Ereignis, auf das ich gerne verzichtet hätte, aber letztlich ist auch das kein Beinbruch – und bis zur nächsten geplanten Reise im Oktober (wieder nach Bassano zum Gleitschirmfliegen) ist die Hand vermutlich wieder einigermaßen heil, so dass ich dort hoffentlich wieder (unfallfrei) fliegen kann.

Für Infos, wie es mit der Hand weiter ging, siehe: Radiusfraktur (Bruch im Handgelenk)

*** Labels: Allgäu, Gleitschirmfliegen, Nebelhorn

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Montag, 30. Juni 2025

AL11 - Immenstadt



Da heute früh mein rechtes Handgelenk nach meinem Sturz gestern am Weiherkopf noch immer geschwollen war, bin ich zunächst mit dem Bus nach Oberstdorf gefahren, wo das zuständige MVZ der Klinik Oberstdorf aber leider (wegen eines Streiks oder anderer interner Ereignisse) geschlos­sen war. Als die Dame an der Rezeption mein dickes Handgelenk sah, meinte sie: "Oh, wären Sie mal besser gestern schon gekommen!" – was mir heute allerdings reichlich wenig half.
Also ging es mit dem Zug weiter ins knapp 20 km nördlich gelegene Immenstadt, um dort in der Notaufnahme der Klinik Immenstadt (nach gut 2 h Wartezeit) ein Röntgenbild machen zu lassen.

Hier ein paar (Handy-)Bilder von meinem Weg vom Bahnhof durch die Innenstadt von Immen­stadt zum Krankenhaus (etwa 20 min zu Fuß).






Immenstadt

Nach dem Röntgen stand dann fest: ich habe eine "gering dislozierte distale Radiusfraktur C1" – oder, anders gesagt: das Handgelenk ist leider doch nicht nur verstaucht, sondern gebrochen.


Röntgenbild mit Bruch (schwarz) und mögliche Titanplatte nach OP (blau)

Anschließend gab es einen Cast, einen Kunststoffgips, und um 16:12 Uhr schließlich ging es mit dem Zug wieder zurück (bis nach Fischen, wo ich am Abend noch mit meiner Lieblings-Cousine Heike verabredet war).


Zurück in Fischen (mit dem Rubihorn im Hintergrund)


Bei Heike & Ecki (nicht im Bild)


Blick am Abend vom Balkon in Bolsterlang (21:30 Uhr)

Für weitere Bilder aus dem Allgäu aus den Folgetagen und das Fazit zur Reise siehe:
AL12-14 - Balkonblicke & Fazit

Wie es mit dem Bruch weiterging, siehe: Radiusfraktur (Bruch im Handgelenk)

*** Labels: Allgäu, Gleitschirmfliegen

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Sonntag, 29. Juni 2025

AL10 - Weiherkopf (Sturz + 1:04 h Flug)



Heute waren die Flugbedingungen am Weiherkopf (1665 m) an der Hörnerbahn in Bolsterlang im Allgäu noch etwas besser als gestern, so dass ich wieder einen schönen 1-h-Flug machen konnte, bei dem es gleich nach dem Start in der Thermik nach oben ging – bis auf knapp 2500 m Höhe.

Kleiner Schönheitsfehler: wegen einer Windböe bin ich heute bei meinem ersten Startversuch gestürzt und habe mir dabei das rechte Handgelenk ordentlich verstaucht. Da es zunächst aber nur leicht geschwollen war, bin ich trotzdem (20 min später) noch mal gestartet; im Flug nahm die Schwellung dann immer mehr zu, so dass ich nach einer guten Stunde lieber gelandet bin – daher gibt es auch von heute keine Bilder aus der Luft (wo die Sicht noch klarer war als am letzten Woch­en­ende, sogar bis zum knapp 40 km entfernten Bodensee), da es mir leider nicht möglich war, mit der lädierten Hand nach der Kamera zu greifen.









Mit der Hörnerbahn zur Bergstation


Blick zum Riedberger Horn (siehe AL06)


Blick zum Startplatz am Weiherkopf (oben rechts)


Blick von oben zur Bahn und zum Bolsterlanger Horn (siehe AL04)










Starts am Weiherkopf von anderen Gleitschirmfliegern

Ohne mich zu Verabreden habe ich heute oben 2 (weitere) bekannte Flieger getroffen, die ich in den vergangenen Tagen hier noch nicht gesehen hatte – ein Grund, warum ich so gerne hier im Allgäu bin: hier treffe ich mehr Bekannte als an einem typischen Tag in Hamburg!

Bei meinem ersten Start gegen 12:30 Uhr hat eine Windböe von rechts die rechte Hälfte des Schirms eingedrückt, so dass nur noch die linke Seite voll im Wind stand und mich dann abrupt (noch im Startlauf am Boden befindlich) nach links geschleudert hat, so dass ich mich 2x um die eigene Achse gedreht habe und dabei offenbar mit der rechten (ausgestreckten) Hand auf den Boden aufgeschlagen bin.

Für heute war eigentlich "Wind aus Nordost, der gegen Mittag gen Nord dreht" vorhergesagt, so dass sich viele Piloten beim Start (wie auch ich) eben in Richtung Nord-Osten ausgerichtet haben, damit der Wind möglichst von vorne kommt. Im Nachhinein habe ich gesehen, dass auch schon vorher immer mal wieder der Wind deutlich mehr aus Osten kam als vorhergesagt, so dass auch andere Piloten mit dem "Wind von rechts" zu kämpfen hatten.




Windböen von Osten drücken die Schirme rechts ein bzw. nach links

Nach meinem Sturz bildete sich unterhalb des Daumens eine Beule, diese tat aber nicht sonderlich weh. Auch konnte ich das Handgelenk noch normal bewegen, lediglich im Daumen hatte ich kaum noch Kraft (um etwa eine Getränkeflasche zu öffnen). Ein anderer Flieger meinte: "Wenn was gebrochen wäre, würde es ordentlich weh tun" – was es nicht tat. Also habe ich mich nach einer kurzen Pause erneut zum Start bereit gemacht (mit Dank an Ralph für die Hilfe!).


Beule am rechten Handgelenk

Auch bei meinem 2. Start habe ich gespürt, dass ich rechts kurz "den Druck an der Steuerleine" verloren habe, d.h. auch diesmal hat der (Ost-)Wind die rechte Schirmkappe kurz eingedrückt, der Schirm hat sich aber sofort wieder mit Luft gefüllt, so dass ich trotzdem noch abgehoben bin und einen schönen Flug hatte.


GPS-/Variodaten des heutigen Fluges (1:04 h)

Nach meiner Landung war das rechte Handgelenk dann ziemlich steif, so dass ich die Hand kaum noch benutzen konnte; netterweise haben aber 2 andere Flieger (die ich nicht kannte) meinen Schirm etc. zusammengepackt – viiielen Dank!

Ebenso geht ein Dank an das Schickie's am Landeplatz, die mir zur Abkühlung der Schwellung etwas Eis mitgegeben haben.


Eis des Tages, heute leider mal anders als sonst


Ausblick am Nachmittag von meinem Balkon (bei 29 Grad)

Da die Hand auch im weiteren Verlauf des Nachmittags eigentlich kaum weh getan hat, bin ich weiterhin von einer Prellung/Verstauchung ausgegangen und habe es daher nicht als "Notfall" eingeschätzt, der das Aufsuchen einer Notaufnahme an einem Sonntag rechtfertigt.

Wie es mit der Hand weiterging, siehe im nächsten Eintrag: AL11 - Immenstadt

*** Labels: Allgäu, Gleitschirmfliegen

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